Entstehungsgeschichte der SkateKarte.de
Die Idee, eine Internetplattform
mit einer Skatekarte zu bauen ist schon relativ alt. Problematisch war es, eine aktuelle Karte
aus dem angestrebten Gebiet zu finden, sich dann über das Copyright zu einigen und die
Erlaubnis zur Darstellung im Internet zu bekommen. Mit dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation als
Partner konnte dies endlich bewerkstelligt werden. Aus dieser Zusammenarbeit resultieren die
Grunddaten, auf die dann unsere Wegvorschläge eingezeichnet werden. Nachdem es sich bei
den Daten des BLVA um aktuelle Bestände handelt, waren keine Nacharbeit nötig.
Lediglich die Angaben zur Höhe wurde für eine bessere Übersicht aus der Karte
entfernt (in größeren Waldgebieten kann man die Linien in weiß noch finden).
Zugrunde liegt die 1:50.000 Karte in einer Auflösung von 100 Linien pro cm, wie sie auch
auf den TOP50-CDs des Bayerischen
Landesvermessungsamtes zu erwerben ist.
Eckdaten der SkateKarte.de:
Momentan wird ein Gebiet von 10.240 km2 abgedeckt - 128 km auf 80 km. Geladen werden
jeweils einzelne Kacheln mit 2 km Kantenlänge und 200 mal 200 Pixeln. Daraus resultiert
eine theoretische Auflösung von 10 Metern pro Bildpunkt, was zum Skaten ausreichend sein
sollte. Insgesamt gibt es 2560 dieser Kacheln. Nachdem die Browser ein Caching betreiben wird
nicht nach jeder Navigation der gesamte Ausschnitt neu geladen, sondern lediglich die fehlenden
Kacheln ergänzt. Auch beim Zoom wird nicht nachgeladen, sondern nur browserintern die
Auflösung geändert. So wird auch bei langsamen Internetverbindungen wie 14.4er
Modems ein effizientes Arbeiten möglich.
Zielsetzung der SkateKarte.de: Wofür das ganze?
Vor fast vier Jahren hat sich bei mir der Inline-Virus ganz heimlich eingeschlichen. Es war ein
"Lustkauf" der Sorte "das probiere ich jetzt auch mal". Kurz darauf machte ich einen
Anfängerkurs mit, lernte Bremsen, Kurvenfahren und verletzungsfreies Fallen. Ein knappes
halbes Jahr später machte Alexandra auch die ersten Schritte auf den Rollen und den
Anfängerkurs, parallel dazu belegte ich den Fortgeschrittenen-Kurs. Der Spaß am
Skaten und Üben wuchs und wuchs - im Jahr darauf bestand ich den internationalen
Trainerschein Level 1 der IISA, ein Jahr später den Level 2 und Alexandra den Level 1.
Seitdem sind wir im IF-Team Erding als
Trainer tätig. 2000 und 2001 waren wir auf der Münchner-Blade-Night als Ordner dabei. So sind wir also
relativ häufig auf Skates unterwegs.
Nachwievor ist der Inline-Skater - ob er jetzt bremsen kann oder nicht - rein rechtlich dem
"Fußgänger mit Spielgerät" gleichgesetzt und damit auf private Flächen,
Fußgängerzonen oder Bürgersteige verbannt. Und selbst dort dürfen 6 km/h
nicht überschritten werden (siehe auch Rechtslage).
Privat skaten wir auf unsern Touren meist auf Radwegen, Wirtschaftwegen oder wenig befahrenen
Nebenstraßen. Mit Vorsicht und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer haben wir bis
jetzt (toi-toi-toi) ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Wenn man weiß, wo
man seinem Sport gefahrlos ausüben kann und damit keinen anderen stört oder gefährdet,
bekommt man vermutlich keinen Ärger - und so entstand die Idee der
SkateKarte.de.
Es sollte eine Landkarte aufgebaut werden, nach der man seine Touren planen kann, in der
möglichst alle relevanten Informationen vermerkt sind. Außerdem sollte es
möglich sein, diese Information kostenlos zu verteilen - das Internet ist das ideale
Medium. Schnell fanden sich Freunde, die bereit waren, Ihre Routen zu zeichnen und jetzt hoffe
ich auf Sie, daß auch von Ihnen Input kommt. Je mehr wir aufzeichnen können,
desto mehr Skater können die Karte nutzen. Wollen auch Sie mithelfen?